Iso­la­tions­druck­mit­tler (für Chlorzellen)

Pro­dukte

scheibenfühler 5druckmittlerblock 6drucksonden 5
flanschfühler 5lebensmittelfühler 5isolationsfühler 5

Ser­vice

service 5zubehoer 5
downlaods 5
Tren­n­mem­bran­sys­tem mit elek­trischer Iso­la­tion der Kapillarübertragung

Hier finden Sie die Spez­i­fika­tio­nen: Isolatorfühler

1. Anwen­dung
Dif­feren­z­druckmes­sung an Mem­branzelle der Chloralkali-​Elektrolyse

Füh­ler und Mes­sum­former eines Tren­n­mem­bran­sys­tems sind nor­maler­weise durch die Kap­il­lare elek­trisch lei­t­end ver­bun­den. Im Nor­mal­fall kann davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass der Füh­ler und Mes­sum­former bzw. der zweite Füh­ler bei einer Dif­feren­z­druckmes­sung auf dem gle­ichen elek­trischen Poten­tial liegen.

Liegen bei einem Dif­feren­z­drucksys­tem die bei­den Füh­ler auf unter­schiedlichen elek­trischem Poten­zial, so kommt es über diese Verbindung zu einem Poten­tialaus­gle­ich. Das ist z.B. bei einer Elek­trol­yse, bei der die Druck­d­if­ferenz zwis­chen dem Anoden– und Kath­o­den­raum gemessen wer­den soll, der Fall. Es kommt, wenn die bei­den Füh­ler elek­trisch lei­t­end ver­bun­den sind, zu einem Poten­tialaus­gle­ich über die Kap­il­larverbindung. Das Tren­n­mem­bran­sys­tem mit elek­trischer Iso­la­tion der Kap­il­larverbindung zwis­chen Füh­ler und Mes­sum­former wurde speziell für Dif­feren­z­druck– Mes­sun­gen zur Anwen­dung in der Chloralkali-​Elektrolyse entwickelt.

Bei diesem Ver­fahren wird eine selek­tiv wirk­ende dünne Mem­brane zur Tren­nung des Anoden/​Kathoden-​Raumes ver­wen­det. Abge­se­hen davon, dass dieser Mem­bran­werk­stoff sehr teuer ist, so ist er außer­dem sehr druck­empfind­lich. Aus diesem Grund wird der Dif­feren­z­druck der Elek­trol­y­sezelle überwacht. Die Elek­trol­y­sezellen wer­den mit geringer Span­nung betrieben, wobei allerd­ings hohe Ströme fließen. Wird mit einem nor­malen Tren­n­mem­bran­sys­tem gemessen, so kommt es zu einem Poten­tialaus­gle­ich über das Messsys­tem. Es fließt ein Teil des Stromes über das Messsys­tem und zer­stört das Messgeräts.

Mit der elek­trischen Iso­la­tion von Füh­ler und Mes­sum­former wird das verhindert.

2. Aus­führung
Seit­ens TST wurde hier­für eine elek­trische Iso­la­tion der Kap­il­larüber­tra­gungsleitung entwick­elt. Füh­ler und Mes­sum­former sind damit voneinan­der elek­trisch isoliert.
Bild 1 zeigt im Blockschalt­bild die Anord­nung der Iso­la­tion. Die Iso­la­toren sind entweder direkt am Füh­ler oder am Mes­sum­former angebracht.

Gegenüber dem Zel­len­wider­stand über die Mem­brane stellt der Iso­la­tor einen hochohmi­gen Wider­stand dar und ver­hin­dert damit einen Poten­tialaus­gle­ich über das Meßsys­tem. Je nach Aus­führung ist entweder ein Iso­la­tor am Füh­ler oder zusät­zlich am Mes­sum­former noch ein zweiter Iso­la­tor angebracht.

Zusät­zliche Iso­la­tion­s­maß­nah­men des Füh­ler­flan­sches bzw. der Kap­il­lare ermöglichen die Mon­tage des Sys­tems im Freien, d.h. beseit­i­gen Prob­leme die z.B. durch Regen­wasser entste­hen können.

Bild 2 zeigt die Aus­führung eines Füh­lers mit Iso­la­tor für die Mon­tage im Freien.
Zur Ver­hin­derung von Kriech­strö­men sind Füh­ler und Iso­la­tor zusät­zlich nochmals durch ein Kun­st­stof­fge­häuse geschützt.
Als Mem­bran­werk­stoff für die Füh­ler wer­den Tan­tal bzw. Hastel­loy C® ange­boten. Der Anbau der Füh­ler erfolgt an han­del­sübliche Messumformer.

Bei Rück­fra­gen wen­den Sie sich bitte an uns. Wir beraten Sie gerne!

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen